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Mietrecht

Rechtsangelegenheiten sind Vertrauenssache

Mietrecht

Sind Sie Vermieter oder Mieter, ich berate und vertrete Sie zu allen Fragen und Problemen eines privaten oder geweblichen Mietverhältnisses, Das Mietrecht hält leider unzählige Fallstricke bereit, die für Vermieter und Mieter unangenehm und teuer werden können.

Es zahlt sich aus, bei Mietverhältnissen von Beginn an sorgfältig vorzugehen,, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Das beginnt bei der Auswahl der Mieter. Die Prüfung der Bonität, also die Fähigkeit, die Miete , Heiz-und Betriebskosten aus dem laufenden Einkommen zu bezahlen, ist wichtig. Vor allem, wenn der Vermieter seinerseits Verpflichtungen hat, die aus den Mieteinnahmen bezahlt werden müssen. Die Nutzung eines standardisierten Formular-Mietvertrages oder aktuelle Muster-Verträge der jeweiligen Interessenverbände wie Mieterbund oder Haus & Grund ist ratsam. Wenn es weitere Punkte zu regeln gibt, sollten, diese auch schriftlich im Mietvertrag festzuhalten werden. Mündliche Absprachen sind im Streitfall schwer zu beweisen.

Mietinteressenten, die Sozialleistungen erhalten, sollten ihren Anspruch auf Zahlung von Miet- und Heizungskosten direkt an den Vermieter abtreten. Vor Übergabe der Wohnung sollte zwingend die vereinbarte Kaution hinterlegt worden sein. Bei der Übergabe sollte ein Protokoll angefertigt werden, in dem der Zustand der gesamten Wohnung dokumentiert ist, Diese ist vom Mieter und Vermieter zu unterzeichnen.

Während eines Mietverhältnisses ist die jährliche Abrechnung der Heiz-und Betriebskosten ein häufiger Streitpunkt. Die verspätete Abrechnung durch den Vermieter, also nach Ablauf von zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums, hat zur Folge , dass eventuelle Nachforderungen nicht mehr durchgesetzt werden können. Die umlegbaren Kosten sind in der Verordnung über die Aufstellung von Betriebskosten sowie in der Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heiz-und Warmwasserkosten geregelt. Die Regelung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz-und Warmwasserkosten gilt nicht für Zweifamilienhäuser, in denen eine Wohnung vom Vermieter selbst bewohnt wird.

Modernisierungs- oder Erhaltungsmaßnahmen müssen dem Mieter rechtzeitig schriftlich angekündigt werden. Aufwendungen für Modernisierungsmaßnahmen zur Energie-Einsparung, Verbesserung des Gebrauchswerts oder der Wohnverhältnisse können mit 8 % , statt bisher 11 %, jährlich auf die Miete umgelegt werden. Dabei sind der örtliche Mietspiegel und ggf. früher erfolgte Mieterhöhungen zu beachten.

Verstirbt der Mieter, treten die Personen, die mit ihm im Haushalt gelebt haben automatisch in das Mietverhältnis ein. Erklären diesse Personen innerhalb eines Monats, dass sie das Mietverhältnis nicht weiterführen wollen, gilt der Eintritt als nicht erfolgt und das Mietverhältnis wird mit den Erben fortgesetzt. Diese haben ein außerordertliches Kündigungsrecht, das abrer innerhalb eines Monat nach Kenntnis von dem Eintritt ausgeübt warden muss. Sind mehrere Personen Mieter, wird das Mietverhältnis mit den verbleibenden Mietern forgesetzt.

Für die Kündigung eines Mietrverhältnisses durch den Vermieter muss ein berechtigtes Interesse vorliegen. Das ist dann gegeben, wenn der Vermieter die Wohnung für sich selbst oder Familienangehörige benötigt Wiederholte Verstösse gegen mietvertragliche Pflichten oder nachhaltige Störung des Hausfriedens kann ebenfalls zur Kündigung berechtigen. In diesen Fällen muss vor der Kündigung schriftlich abgemahnt werden.

Wird die Miete nicht bezahlt, hat der Vermieter das Recht zur fristlosen Kündigung, sobald der Rückstand mehr als eine Monatsmiete beträgt.

Sind Sie Vermieter oder Mieter, ich berate und vertrete Sie zu allen Fragen und Problemen des Mietverhältnisses wie

  • Kündigung eines Mietverhältnisses
  • Räumung
  • Abrechnung der Betriebs-und Heizkosten
  • Mieterhöhung- Insbesondere auch nach Modernisierungen
  • Schadensersatz

Vereinbaren Sie einen Termin, ich berate Sie gerne.